
Münden
In den von 1533 andauernden Fehden und Grenzstreitigkeiten zwischen Kurköln und Waldeck beanspruchen die Kurfürsten auch das Dorf Münden. Die Einwohner werden vor das kölnische Gericht in Medebach gefordert, doch wird ihnen das Erscheinen dort von den Herren von Dalwigk untersagt. Im Jahre 1663 verzichtet Kurköln dann in einem Vergleich mit den Grafen von Waldeck auf die Ansprüche auf Dorf und Amt Münden. Heute gehört der zwischen Dalwigksthal und dem westfälischen Medebach gelegene Ort zur Stadt Lichtenfels. Frühere Bezeichnungen waren neben Gimundia auch Gemundi (1120), Gimunden (1125), Munden (1298), Gemonden (1321), Gemunden (1336, 1473) oder Dreckmünden (1679). In dem an der Orke gelegenen Stadtteil leben rund 420 Menschen, stellv. Ortsvorsteher ist Wilfried Schütz.Münden im Internet:
www.lichtenfels-muenden.de
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