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Ortsschild Münden

Münden


Im Jahre 1028 bestätigt Kaiser Konrad, dass der Abt von Kloster Corvey der Matrone AIvered den Hof zu Gimundia zur lebenslangen Benutzung gegeben hat. Damit wird Münden erstmals urkundlich erwähnt. Am Ende des 13. Jahrhunderts verpfändet Kloster Corvey dem Graf en Otto von Waldeck das Amt Münden. In einem Streit zwischen Corvey und den Waldecker Grafen wird Münden im Jahre 1321 durch Schiedsspruch den Grafen zugesprochen, Graf Heinrich von Waldeck ist es, der den Ort 1336 dem Grafen Johann von Nassau als Mitgift seiner Tochter Elisabeth verpfändet. Seit 1473 gehört Münden, das bis dahin Sitz eines Corveyschen und später Waldeckischen Amtes gewesen ist, zum von Dalwigkschen Amt Lichtenfels.
Münden BlickIn den von 1533 andauernden Fehden und Grenzstreitigkeiten zwischen Kurköln und Waldeck beanspruchen die Kurfürsten auch das Dorf Münden. Die Einwohner werden vor das kölnische Gericht in Medebach gefordert, doch wird ihnen das Erscheinen dort von den Herren von Dalwigk untersagt. Im Jahre 1663 verzichtet Kurköln dann in einem Vergleich mit den Grafen von Waldeck auf die Ansprüche auf Dorf und Amt Münden. Heute gehört der zwischen Dalwigksthal und dem westfälischen Medebach gelegene Ort zur Stadt Lichtenfels. Frühere Bezeichnungen waren neben Gimundia auch Gemundi (1120), Gimunden (1125), Munden (1298), Gemonden (1321), Gemunden (1336, 1473) oder Dreckmünden (1679). In dem an der Orke gelegenen Stadtteil leben rund 420 Menschen, stellv. Ortsvorsteher ist Wilfried Schütz.

Münden im Internet:
www.lichtenfels-muenden.de




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