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Im Rahmen der „Aktion Mach-Mit / Lokale Agenda 21 Lichtenfels“
finden im November in Lichtenfels zwei öffentliche Veranstaltungen statt:

Samstag, 10.11.07, Busfahrt zum I.D.E.E.-Zentrum in Olsberg-Steinhelle
· dortige Ankunft 10:00 Uhr
· die verbindliche Anmeldung kann bis zum 07.11.07 entweder formlos schriftlich
(Stadtverwaltung Lichtenfels - Aarweg 10 – 35104 Lichtenfels)
oder telefonisch (0 56 36) 97 97 10, Frau Kesting erfolgen.
Bei der Anmeldung ist folgender Hinweis zu vermerken: „Busfahrt am 10.11.07 zum
I.D.E.E.-Zentrum Olsberg“. Außerdem muss die Telefon-Nummer zwecks
Rückrufmöglichkeit bzgl. der Abfahrtzeiten angegeben werden.

Das Informations- und Demonstrationszentrum Erneuerbare Energien (I.D.E.E.) im Sauerland präsentiert eine Dauerausstellung mit Pellet-, Hackgut- und Stückholzheizanlagen sowie Anlagen und Geräte zur Nutzung der Solarenergie und zur Energieeinsparung. Mehr als 200 Produkte verschiedener Hersteller aus dem Bereich regenerative Energien und Energieeinsparungen können in einer 1.100 m2 großen Halle besichtigt werden. Geplant ist eine dreistündige vom Zentrumsleiter Martin Schwarz geführte Fachexkursion inklusive Vortrag und Begrüßungskaffee. Das I.D.E.E. ist das bundesweit größte Info-Zentrum für die Holzenergie.
Vorabinformationen sind unter http://www.idee-nrw.de/index.htm möglich. Die Kosten für die Fachexkursion betragen € 160,50, hinzu kommen die Kosten für den Bus. Die Gesamtkosten werden dann wie üblich auf die Teilnehmer umgelegt.


Mittwoch, 28.11.07, 20:00 Uhr, Bürgerhaus (kleiner Gruppenraum), Sachsenberg
erster „Runder Tisch“ für das Projekt „Mehr Generationen Haus Lichtenfels“ (MGH)


Mit dem ersten „Runder Tisch“ für das geplante Projekt „Mehr Generationen Haus Lichtenfels“ (MGH) soll ein Einstieg in die Realisierung der Ideen und Anregungen, welche bei der Besichtigung des MGH Bad Wildungen vermittelt wurden, stattfinden.
MGH’s sind offene Tagestreffpunkte, in denen sich die Generationen wieder selbstverständlich begegnen und sich gegenseitig helfen - ganz wie in den früheren Großfamilien. Sie überwinden die Isolation der verschiedenen Altersgruppen und unterstützen Toleranz und Verständnis füreinander. Sie helfen, Kinder zu fördern, Familien zu beraten, bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren, alten Menschen eine Aufgabe zu geben und familiennahe und generationenübergreifende Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermitteln.
In diesem Sinne soll ein Angebotsnetzwerk für ganz Lichtenfels unter Nutzung der bereits vorhandenen öffentlichen Räumlichkeiten entstehen. Jeder Ortsteil soll sich darin mit den für ihn zugeschnittenen Angeboten präsentieren. Bereits im Gespräch sind zum Beispiel Ideen wie Erinnerungswerkstatt, Mundartgruppen, Generationenfrühstück, Mittagessen, Agentur für Alltagshilfen, Krabbelgruppe Elternparlament, Kleinkinderbetreuung durch ältere Menschen, Sprachförderung, Internet-Platz für alle Generationen mit gegenseitigen Lerneffekten, Erzähl-Café, Talent-Tauschbörse und Beratungsangebote.


 


„Aktion Mach Mit / Lokale Agenda 21 Lichtenfels“ nach den ersten Runden Tischen

Nachdem Bürgermeister Steuber als Initiator bereits im Vorfeld verschiedene organisatorische und logistische Anstrengungen unternahm, konnte am 01.12.2006 die konkrete Agenda-Arbeit offiziell ihren Anfang nehmen.

Es handelt sich um ein Arbeits- und Aktionsprogramm, dessen Ziele, Maßnahmen und Umsetzungsinstrumente im wesentlichen den Aufgaben des „Kellerwaldvereins“ entsprechen. Deshalb ist eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen „Kellerwaldverein“ und „Lokaler Agenda 21 Lichtenfels“ vorgesehen, zumal es für die Agenda-Arbeit keine Fördermittel mehr gibt und ohne Geld keine Arbeit möglich ist. Es sind jedoch für förderwürdige Einzelprojekte Fördermittel möglich (Stichwort REK). Der Anforderungskatalog hierfür ist identisch mit den generellen Zielen der Agenda-Arbeit.

Das Interesse der BürgerInnen an der Agenda-Arbeit ist erfreulich groß, was auch gerade in den Arbeitskreisen entsprechend positive Auswirkungen hat. So haben sich bereits 96 BürgerInnen auf verschiedene Weise für die Agenda-Arbeit interessiert. Obwohl man sich erst noch in der Anlaufphase befindet, ist die Tendenz bereits jetzt eindeutig steigend.

Ein erster Schwerpunkt war die detaillierte Vorbereitung der Auftaktveranstaltung, welche am 18.05.07 mit überwältigenden Erfolg stattfand. Von den ca. 80 Anwesenden kündigten fast 30 Personen ihre spontane Mitarbeit in den geplanten Arbeitskreisen an.

Im Anschluß an die Auftaktveranstaltung fanden am 16.07.07 und am 17.07.07 die ersten zwei Sitzungen der Lokalen Agenda 21 Lichtenfels statt:

Für den Bereich Senioren war das zentrales Anliegen die aktive Beteiligung der Lichtenfelser Senioren zu realisieren. Um dieses zu verwirklichen, soll zunächst eine Bedarfsermittlung erfolgen

Für den Bereich Kinder/Jugendliche wurde festgestellt, dass mit dem demographischen Wandel der Rückgang der Kinderzahlen zusammenhängt, was auch auf die Lichtenfelser Kindertagesstätten Auswirkungen hat. Um dieser Entwicklung begegnen zu können, sollten alternative Konzepte wie beispielsweise private Betreuungsmöglichkeiten geschaffen werden. Um verschiedene Modelle hierzu vorzustellen, soll Frau Hecker vom Fachdienst Jugend des Landkreises Waldeck-Frankenberg zu Rate gezogen werden. Für die Lichtenfelser Jugendlichen sollen in Zukunft Möglichkeiten wie zum Beispiel ein Jugendraum, ein Bauwagen oder ähnliches geschaffen werden. Dabei soll den Jugendlichen ein bestimmtes Maß an Eigenverantwortung übertragen werden.

Für den Bereich Soziales/Kultur wurde festgestellt, dass aufgrund der angespannten Finanzlage der Stadt Lichtenfels im Bereich Soziales/ Kultur nicht mit Unterstützung seitens der Stadt gerechnet werden kann. Alternativ wurde vorgeschlagen, Teile der Kosten durch Sponsoren zu decken.

Für den Bereich Tourismus wurde vorgeschlagen, die Direktvermarkter in eine Broschüre und auf die Internetseite der Stadt Lichtenfels aufzunehmen, um bessere Werbung für die einzelnen zu tätigen. Alternativ dazu bietet sich die Einbindung an die geplante Neuauflage einer bereits vorhandenen entsprechenden Publikation des Landkeises über Frau Loth an. Entsprechende Kontakte sind bereits geknüpft.

Im Bereich Stadtentwicklung wurde Goddelsheim bei der Aktion „Dorferneuerung“ angemeldet.
Der Ortsteil Sachsenberg soll bei der Aktion „einfache Stadtentwicklung“ angemeldet werden.
Es wurde vorgeschlagen einen Fachmann für Altbauten (unter Denkmalschutz) für die leerstehenden Häuser in der Altstadt von Sachsenberg zu engagieren, oder die Häuser unter anderem besser im Internet zu präsentieren.

Am 30.08.07 tagte dann der Arbeitskreis Senioren mit diversen Plänen und Ideen als Ergebnis:
Gründung eines Seniorenbeirates als Alternative zur Einberufung eines „Seniorenbeauftragten“,
Schaffung eine „Seniorenwegweisers“ in Anlehnung an das Willinger Vorbild, Gründung einer „Lichtenfelser Tafel“, öffentlich zugänglicher Internet-Platz speziell für Senioren zugeschnitten,
Gründung eines Vereins „Wir für Uns“ in Anlehnung an das Korbacher Beispiel, Installation eines Seniorenbeirates, ein organisiertes Wohnen auf der Senioren-Ebene und in diesem Zusammenhang die Gründung einer „Drei-Selbst-Bewegung“, welche Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und Selbstversorgung im Pflegebereich zum Ziel hat.

Am 20.09.07 gab es einen Runden Tisch zum Themenbereich Kinder/Jugendliche. Dieser beschloß, verschiedene Projekte auf den Weg zu bringen, als da sind:
überdachte Bushaltestelle in Sachsenberg, Schaffung von Jugendräumen in Sachsenberg und Goddelsheim, Gründung eines Jugendclubs in Sachsenberg mit Anbindung an den Kulturkreis eV sowie die Auslotung der dafür erforderlichen verschiedenen Finanzierungsideen.
Ferner wurde festgestellt, dass anstelle einer Arbeitskreisgründung „Kinder/Jugendliche“ weiterhin ein Runder Tisch bei Bedarf zusammenkommen soll. Die Realisierung von Ideen soll vorerst auf
Orts-Ebene stattfinden. Lösungen für Gesamt-Lichtenfels wären derzeit von zweitrangiger Natur.

Weitere Aktionen der Lokalen Agenda 21 Lichtenfels:

Am 24.10.07 findet eine Informationsfahrt zum Mehrgenerationenhaus in Bad Wildungen statt.

Am 10.11.07 findet eine Informationsfahrt zu I.D.E.E.-Zentrum in Olsberg-Steinhelle statt.

Ein Runder Tisch für die Lichtenfelser Direktvermarkter wird noch dieses Jahr stattfinden und ist in konkreter Vorbereitung. Wichtige Anregungen dazu wird die Direktvermarkter-Messe am 03.10.07 in Bad Wildungen geben können, welche von verschiedenen Lichtenfelser Interessenten besucht werden wird.

Ein kleiner Senioren-Wegweiser ist in Arbeit und wird noch in diesem Jahr erscheinen.

Erste Arbeitskreissitzungen

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung der „Aktion Mach Mit / Lokale Agenda 21 Lichtenfels“ konnten schon bald darauf im Juli 2007 die neuen Arbeitskreise ihre Arbeit aufnehmen und tagten im Rahmen von zwei Sitzungen in Rhadern und in Goddelsheim. Trotz Urlaubszeit war ein reges Interesse zu verzeichnen. Die motivierten Teilnehmer brachten sich mit konstruktiven Vorschlägen ein. In einem ersten Schritt sollen die drei Zielgruppen Senioren, Jugendliche und Tourismus bearbeitet werden. Hierfür wurden die mit den jeweiligen Zielgruppen befassten Bürger und Organisationen zu einem „Runden Tisch“ eingeladen, um dann in einem weiteren Schritt eine Bedarfsermittlung durchzuführen und um Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu sammeln. Die Termine für die drei „Runden Tische“ sind für alle Bürger offen und finden wie folgt statt:

Runder Tisch zum Themenbereich Senioren
Donnerstag, 30.8.07, 20:00 Uhr, Rathaus Goddelsheim

Runder Tisch zum Themenbereich Jugendliche
Donnerstag, 20.9.07, 20:00 Uhr, Sportlerheim Goddelsheim

Runder Tisch zum Themenbereich Tourismus
Donnerstag, 27.9.07, 20:00 Uhr, Hotel zur Igelstadt, Fürstenberg
mit Herrn Wolfgang Mueller von der „Edersee Touristik“

 

Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung der Aktion Mach-Mit/ Lokale Agenda 21 fand am 18. Mai 2007 statt und war angesichts 80 Teilnehmern ein erster großer Erfolg. Im weiteren Verlauf werden sich nun die sich aus dieser Veranstaltung ergebenen Arbeitskreise konstituieren. In einem ersten Schritt wird dabei geprüft, was von den vielen, Ideen umsetzbar ist um dann die entsprechende Arbeit aufzunehmen.
Die Presse wird über die Fortschritte dieser Arbeitskreise regelmäßig berichten.

Weiterhin bleibt der Einstieg für interessierte Bürger möglich und erwünscht.




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