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Burg Lfs

Burg Lichtenfels

Schon wenige Jahre nach der Errichtung wurde Burg Lichtenfels zerstört. Abt Hermann I. von Corvey ließ die Festung zwischen 1223 und 1230 wieder aufbauen. Ende des 13. Jahrhunderts wurden die Grafen von Waldeck Eigentümer ...


... der Burg Lichtenfels, saßen jedoch nicht selbst in der Burg. Stattdessen wurden Burgmannen eingesetzt, die dieses Amt als Lehen von den Waldecker Grafen übertragen bekamen.

Die Burgmannen bewohnten die Burg, mussten aber im Gegenzug den Lehnsherren mit bewaffneten Männern zu Diensten sein. Im Jahr 1413 erschienen unter den Lehnsnehmern erstmals Angehörige der Familie von Dalwigk, die dem Dorf später den Namen geben sollten. Die Burg wurde um die Wende des 16. zum 17. Jahrhunderts bei Kämpfen zerstört, 1631 dann aber teilweise wieder aufgebaut.
In den folgenden Jahrhunderten verfiel die Festung mehr und mehr. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war sie eine Ruine. Im Jahr 1906 begann schließlich der umfassende Wiederaufbau. Der Besitzer Friedrich von Dalwigk wollte der Burg dabei ihr mittelalterliches Aussehen wiedergeben. Der erste Weltkrieg vereitelte die Fertigstellung des Wiederaufbaus.

1950 verkaufte Rabe von Dalwigk seine Burg an die Anker-Werke aus Bielefeld, die die Festung zu einem Erholungsheim für ihre Mitarbeiter ausbauten. Gut zwanzig Jahre lang erholen sich die Mitarbeiter des Herstellers von Registrierkassen auf Burg Lichtenfels in der „Waldeckischen Schweiz“.
Als die Anker-Werke 1976 insolvent werden, stand das Schloss zum Verkauf. Fünf Holländer erstehen die Burg, um sie zu einen First-Class-Hotel auszubauen. Außerdem wollten sie ein Feriendorf errichten. Realisiert wird dieses Vorhaben nicht, 1979 treten die holländischen Burgherren überraschend vom Kaufvertrag zurück. Eine belgisch-niederländische Gesellschaft will anschließend rum um Burg Lichtenfels den ersten „Robinson Club“ auf deutschem Boden gründen, aber auch aus dieser Idee wird nichts. Die leer stehende Burg verfällt derweil.

1990 findet die Burg schließlich einen neuen Eigentümer. Die Familie Siekmann kauf Burg Lichtenfels. Tan Siekmann, Gründer der IT-Sicherheutsunternehmen Biodata und später Safe-com bezieht mit seinen Firmen in den alten Mauern Quartier.
Die Festung erwacht damit aus ihrem Dornröschenschlaf.


Ruine Schaaken

Klosterruine Schaaken

Das Kloster Schaaken, zwischen den Lichtenfelser Ortsteilen Goddelsheim und Immighausen wurde 1189 von der Reichsabtei Corvey zunächst in dem Dorf Goddelsheim, das seit 888 zu Corvey gehörte, gegründet, ...


... aber schon 1223 nach Schaaken östlich von Goddelsheim verlegt.Das Gebiet der späteren Grafschaft Waldeck stand seit dem frühen Mittelalter unter dem Einfluss Corveys, das durch umfangreiche Schenkungen und Erwerbungen der größte Grundherr in der Gegend und auch in kirchlicher Hinsicht vorherrschend war. Corvey suchte seine Stellung durch Gründung von Orten (wie Fürstenberg, Sachsenberg), Burgenbau (Lichtenfels) und Klosterstiftungen (Schaaken) zu festigen und auszubauen.
Das Kloster bestand bis 1591. Danach war es bis 1848 protestantisch-freiweltliches Frauenstift für weibliche Angehörige des Adels. Viele der Äbtissinnen waren Töchter bzw. Schwestern der Grafen und Fürsten von Waldeck.
Die spätromanisch-frühgotische Klosterkirche brannte 1518 aus, wurde aber wieder aufgebaut. Nach 1848 wurde sie als Scheune des nachmaligen Stiftsgutes genutzt. 1913 brannte sie nach einem Blitzeinschlag erneut vollkommen aus. Erst 1958 wurde der verbliebene Baubestand gesichert.

Frankenberg (Eder)

Zwischen Himmel und Eder 


Frankenberg hat viel zu bieten, hier zeigen wir Ihnen eine interessante und historische Bauwerke:


- das zehntürmige Rathaus (1509) zwischen Ober- und Untermarkt. Das erste Rathaus wurde 1421 abgerissen, um den Vorgänger des heutigen Rathauses zu erbauen. Dieses zweite Rathaus verfügte bereits über zehn Türme, welche die zehn damals ortsansässigen Zünfte repräsentierten. Das geutige Rathaus ist ein Wiederaufbau nach dem Vorbild des zweiten Rathauses, welches 1476 ebenfalls komplett ausbrannte.
- die dreischiffige Liebfrauenkirche in Frankenberg wurde 1268 nach dem Vorbild der Elisabethenkirche in Marburg in gotischer Bauweise errichtet. Der wertvollste Teil der Kirche, die angebaute Marienkapelle mit ihrer 6,50 Meter hohen steinernen Altarwand, wurde um 1380 fertiggestellt. Besonders sehenswert im Chor der Kirche sind die Scheiben mit gotischer Glasmalerei aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, die reliefartige Darstellung der Gethsemanegeschichte und des Sakramenthäuschen sowie die Steinkanzel von 1554 und die nach dem großen Brand von 1476 angebrachten und 1962 freigelegten Deckenmalereien. Die Orgel ist ein dreimanualiges Instrument mit 43 Registern un d 3000 Pfeifen. Infolge der Kirchenreformen des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel wurden 1606 alle Statuen und Heiligenbilder entfernt, teilweise zerstört, und damit die Kirche und die Marienkapelle ihres schönsten Schmuckes beraubt.
- das Steinhaus auf dem Pferdemarkt. Um 1240 errichtet. Das wahrscheinlich älteste erhaltene Profangebäude der Stadt überstand den Brand 1476 weitestgehend unbeschädigt. Bei der Sanierung (1975-77) wurde das Innere vollkommen entkernt und der gotische Stufengiebel in Anlehnung an vergleichbare Vorbilder wiederhergestellt. Im Innern haben sich die Reste eines großen Küchenkamins erhalten.

Ederbergland Touristik e.V.
Untermarkt 12
35066 Frankenberg (Eder)
Tel.: (0 64 51) 71 76 72
Fax: (0 64 51) 71 76 74
info@ederbergland-touristik.de
www.ederbergland-touristik.de

www.frankenberg.de 

 




Korbach

Goldrichtig... 


Korbach bietet ab sofort eine Erlebnisstadtführung angesiedelt in der Zeit 1188 zur Stadtgründung. Waldläufer Wolfram ist ein Mann aus niederem Stande, der aber lesen, schreiben und rechnen kann.

Er musste aus Fritzlar fliehen, weil er dem Rat der Stadt vorrechnete, wie dieser das Volk betrügt. In Korbach fand er eine Zuflucht und führt nun fremde Besucher sicher durch die nicht ganz ungefährliche Stadt.

Bei dieser originellen und etwas anderen Führung bekommt der Gast neue Einblicke in die Stadtgeschichte und das Leben im mittelalterlichen Korbach geboten. Die Führung dauert cirka eine Stunde. Bitte vorher anmelden. Für Erwachsene kostet die Führung 9,- für Kinder von sechs bis 14 Jahren 6,- Euro.

Information
Tourist-Information Korbach (im Bürgerbüro)
Stechbahn 1
34497 Korbach
Telefon: (0 56 31) 53 23 2
Fax: (0 56 31) 53 32 0
info@korbach.de
www.korbach.de



- Kilianskirche (1450) und Nikolaikirche (1460) - gut erhaltene Hallenkirchen, die von den Bürgern der Atlstadt (St. Kilian) und der Neustadt (St. Nikolai) im friedlichen Wettbewerb errichtet wurden. Die Kilianskirche ist dabei reichlicher geschmückt als die Nikolaikirche, sehenswert ist insbesondere das Südportal. Der Turm der Kilianskirche kann bestiegen werden.
- Alte Landesschule (1579) - die alte Alte Landesschule ist ein ehemaliges Kloster und wurde bis 1971 als Gymnasium genutzt. Die Alte Landesschule ist daher eines der ältesten, noch heute im Betrieb befindlichen Gymnasien Hessens.
- Ein mittelalterlicher Pranger auf dem alten Markt der Altstadt
- Gut erhaltene Stadtmauer und eine liebevoll restaurierte Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern
- mehrere mittelalterliche Steinhäuser (Lagerhäuser)
- Der Bronze-"Nachtwächter" in der Fußgängerzone
- Burgruine Eisenberg mit Aussichtsturm und Goldlehrpfad
- Die Korbacher Klumpe - mittelalterliche Brunnen, die die Wasserversorgung der Hansestadt bildeten. Vier Brunnen sind heute noch erhalten: in der Lengefeldstraße (sog. Feldhühnerchenbrunnen), an der Kilianskirche, am Rathaus und auf dem alten Markt.

 

Mehr Informationen über Korbach finden Sie hier ...




Edersee

Edersee

Der Edersee, der flächenmäßig zweit- und volumenmäßig drittgrößte Stausee in Deutschland, befindet sich am Fluss Eder hinter der Edertalsperre bei Waldeck.
Im heißen Sommermonaten erfreut das Wasser des Stausees vor allem ...


... die Hobbykapitäne und Badegäste. Neben den zahlreichen Gästen - vor allem aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden - sorgen dann Ausflügler und Wassersportler aus der Region für strahlende Gesichter bei den Gastwirten und den Kapitänen der Ausflugsschiffe.
Neben seiner Rolle als Naherholungsgebiet und seiner eigentlich Bestimmung als Stromlieferant durch die Turbinen der Staumauer wird der Edersee auch als Notwasserspeicher für die Weserschifffahrt eingesetzt. Um die Schifffahrt auf der Weser trotz sinkenden Pegelstandes aufrecht zu erhalten, werden seit Dienstag große Mengen Wasser aus dem nordhessischen Edersee abgelassen. Die somit entstehende Welle werde gezielt von großen Schiffen genutzt, die die Weser sonst nicht mehr befahren könnten
Der im Herbst häufig vorgenommene Wasserablass aus dem Edersee sorgt immer wieder für Protest bei den Tourismusbetrieben. Ein halb leerer See sei schlecht für das Geschäft, schimpfen nicht nur die Kapitäne der Ausflugsdampfer. Untersuchungen im vergangenen Jahr ergaben allerdings, dass es zu dem Wasserablass keine Alternative gibt. Als die Talsperre vor 90 Jahren gebaut wurde, stand neben dem Hochwasserschutz bereits die Regulierung des Wasserstandes der Weser im Mittelpunkt.
Inzwischen zeigt sich aber, dass die Ruinen der bei der Flutung des Sees 1914 versunkenen Dörfer gleichermaßen die Touristen anlocken, wenn sie bei niedrigem Pegelstand auftauchen. Pläne, die Ruinen vor dem vollkommenen Verfall zu bewahren, scheiterten bisher an Zuständigkeitsfragen.

Schloss Waldeck

Schloss Waldeck ist eine Burganlage aus dem 12. Jahrhundert. Sie ist oberhalb des Edersees am Ortsrand der Stadt Waldeck ...


... im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen gelegen.

Die Burg wurde im Jahre 1120 erstmals urkundlich erwähnt und war bis 1655 Residenz der Grafen von Waldeck. Die Residenz wurde dann nach Bad Arolsen verlegt. Danach diente die Burg verschiedenen Zwecken: zunächst war sie Festung, Sitz des Schlosskommandanten und Garnison mit Kasernen, von 1734 bis 1868 Zuchthaus und Frauengefängnis, seit 1920 öffentliches Vermögen.
Die auf einem steilen Fels nördlich des Edersees gelegene Burg ist von Norden her (Ort Waldeck am Edersee) dennoch leicht mit Fahrzeugen oder zu Fuß zugänglich. Heute befinden sich in der Burg, die einen Blick auf Edersee und Edertalsperre ermöglicht, ein Museum sowie ein Hotel und Restaurant.




Barocke Pracht im Bad Arolser Schloss

Ein Schloss wie aus dem Bilderbuch: Klassisch gelb die Fassade, maßvoll die Proportionen. Orientiert an den großen Vorbildern wie Versailles repräsentiert das Residenzschloss in Bad Arolsen Glanz und Pracht eines kleinen deutschen Fürstentums.
Bad Arolsen ist die Residenzstadt ...
... des ehemaligen Fürstentums Waldeck. Im Barockschloss, das der Öffentlichkeit teilweise zugänglich ist, wohnen bis heute die Nachfahren der fürstlichen Familie. Festlicher Höhepunkt eines jeden Sommers sind die Bad Arolser Barock-Festspiele. Im Marstall des Schlosses hat die Stadt ihrem berühmten Sohn, dem großen klassizistischen Bildhauer Christian Daniel Rauch, ein eigenes Museum eingerichtet.

Hofbibliothek, Ahnengalerie, Rosa Salon - ein Gang durchs Schloss ist ein Gang durch die Geschichte- nicht nur der Waldeckischen. Besonders beglückt sind die vielen holländischen Touristen, die hier auch ein Zimmer ihrer beliebten Königin Emma besichtigen können, denn sie stammte aus dem Waldecker Fürstenhaus.

Die Besichtigung der Schlossräume ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

In drei neugestalteten Räumen ist jetzt auch die Dauerausstellung "Waffen- und Militärgeschichte" zu sehen. Dort werden nicht nur Waffen, sondern auch Originaluniformen fürstlicher Kämpfer gezeigt, die noch die Spuren der Blessuren tragen.
Diese Ausstellung kann man auch einzeln und ohne Führung besuchen.


Das einstige Fürstentum Waldeck liegt mitten im Herzen der Bundesrepublik. Heute wird es "Waldecker Land" genannt. Bad Arolsen ist die Residenzstadt des ehemaligen Fürstentums.


Öffnungszeiten der Schloßführung sowie der Waffenausstellung:
Mai bis September
täglich: 10.00 - 16.15 Uhr (letzte Führung)
April und Oktober
täglich, außer montags: 10.00 – 15.00 Uhr (letzte Führung)
November bis März
Samstag: 15.00 Uhr und Sonntag: 11.00 Uhr

Eintritt:
Schlossführung
Erwachsene: 4,- Euro
Gruppenkarte ab 20 Personen: 3,50 Euro
ermäßigt: 3,50 Euro
Kinder bis 14 Jahre: 1,50 Euro
Schüler, Gruppe 10 Personen: 1,50 Euro
Jugendliche ab 14 Jahre: 2,- Euro
Jugendliche, Gruppe 10 Personen: 2,- Euro

Information
Stiftung des Fürstlichen Hauses
Waldeck und Pyrmont
Schloßstraße 27
34454 Bad Arolsen
Telefon: (0 56 91) 89 55 26
Fax: (0 56 91) 30 46
information@schloss-arolsen.de
www.schloss-arolsen.de
Historischer Goldbergabbau am Eisenberg

Im Eisenberg bei Goldhausen bei Korbach befindet sich ein Goldvorkommen, das vom 11. Jahrhundert an bis 1617 bergbaulich ausgebeutet wurde. Über einen Zeitraum von rund 500 Jahre wurde dort das wertvolle Edelmetall abgebaut ...
Information

Tourist Korbach
Stechbahn 1
34497 Korbach
Telefon: (0 56 31) 53 23 2
Fax: (0 56 31) 53 32 0
www.korbach.de

Historischer Goldbergbau Eisenberg e.V.
Am Kleegarten 23
34497 Korbach-Goldhausen
Telefon: (0 56 31) 61 63 3
www.goldspur-eisenberg.de

Führungen/Kosten
Führungen für Gruppen (bis max. 12 Personen)
von Mai bis Oktober nach Anmeldung (freie Terminwahl)
Kosten:
Gruppe (max. 12 Personen): 60,- Euro
jede weitere Gruppe: 30,- Euro

Regelmäßige Führungen für Einzelpersonen und kleine Gruppen
von Mai bis Oktober, 14-tägig Sa./So. (siehe folgende Termine) nach Anmeldung
Kosten:
Erwachsene: 7,- Euro
Kinder (6 bis 14 Jahre): 3,50 Euro

Dafür legte man einen 900 Meter langen, bis zu 12 Meter breiten und 9 Meter tiefen Tagebau an und befuhr mehr als 48 Stollen und 45 Schächte.

Besucher können den Goldstollen an jedem zweiten Wochenende (Samstag oder Sonntag) besichtigen. Führungen für Gruppen sind jederzeit nach Absprache möglich.

Die entsprechende Schutzkleidung (Helm mit Grubenlampe, Schutzjacke, Gummistiefel) wird gestellt.

Treffpunkt ist das "Zechenhaus" am Dorfgemeinschaftshaus im Korbacher Stadtteil Goldhausen.




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