Montag, 26.09.2022

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NAHWäRMENETZ FüRSTENBERG

Datenerhebungsbogen "Nahwärme Fürstenberg"



Um die Datenerhebung "online" durchzuführen, klicken Sie bitte "hier".



Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Nahwärmenetzes im Stadtteil Fürstenberg


Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

die Erderwärmung und der Klimawandel sind ein globales Problem und eine zentrale Herausforderung der Gegenwart. Der Klimawandel macht sich immer stärker auch lokal bemerkbar und die Auswirkungen der Klimakrise sind überall zu spüren und zu sehen. Auch auf kommunaler Ebene ist ein umgehendes Handeln unerlässlich, um den solidarisch ökologischen Wandel mitzugestalten.

Hinzu kommt, dass wir derzeit alle tatenlos zusehen müssen, wie man uns willkürlich Energiepreise auferlegt, deren Höhe und Hintergrund nur schwer nachvollziehbar sind. Bedenkt man, dass es sich dabei auch noch um fossile Brennstoffe handelt, deren Auswirkung auf den voranschreitenden Klimawandel lhnen sicherlich bestens bekannt sein dürfte, sollten wir spätestens jetzt über Alternativen nachdenken und für einen Wandel unserer Wärmeversorgung gemeinsam einstehen.

lm Rahmen einer sogenannten Quartierslösung besteht für den Stadtteil Fürstenberg die Möglichkeit, durch Errichtung einer Nahwärmezentrale und die Einrichtung eines Nahwärmenetzes die Energieversorgung auf erneuerbare (regionale) Energien umzustellen. Eine Lösung bzw. einen Lösungsvorschlag wollen wir nun gemeinsam mit lhnen erarbeiten und bekommen dafür tatkräftige Unterstützung vom Verein Klimaneutrales Waldeck-Frankenberg e.V., der Landes-Energie-Agentur und der M&V Wärme Contracting GmbH & Co. KG, bestehend aus der EWF (Energie Waldeck-Frankenberg), der EGF (Energie Gesellschaft Frankenberg), der Firma Veltum und dem Maschinenring Waldeck Frankenberg sowie Familie Buckert (Biogas Weidenhof Buckert GbR).

Ziel ist es, gemeinsam eine regionale nachhaltige Lösung zu finden, um den Klimawandel zu bremsen und uns unabhängig von geopolitischen Entwicklungen zu machen. Energieversorgung muss bezahlbar sein und es auch langfristig bleiben.

Ob der Aufbau eines Nahwärmenetzes in Fürstenberg gelingen kann, hängt im Wesentlichen davon ab, wie groß das lnteresse bei lhnen, den Bürgerinnen und Bürgern, ist. Zunächst bitten wir Sie um lhre Unterstützung und um Beantwortung der folgenden Fragen:

a) Sind Sie ebenso interessiert an einem Wandel der Wärmeversorgung?
b) Welchen Energiebedarf hat lhre lmmobilie?

Darüber hinaus benötigen wir die relevanten Objektdaten lhres Wohnhauses (Baujahr, Wohnfläche, Heizkesseldaten, etc.). Selbstverständlich dienen lhre persönlichen Daten ausschließlich der Lösungsfindung und werden vertraulich behandelt. Es gilt dennoch der Planungsgrundsatz: je genauer die Datengrundlage - desto genauer das Ergebnis.

lhr lnteresse können Sie über die Abgabe des oben angebotenen Datenerhebungsbogens (Download) bekunden. Diesen geben Sie bitte bei lhrem Ortsvorsteher Herrn Arno Huhn, Troßweg 6 ab oder senden ihn direkt an die Gemeindeverwaltung, Aarweg 10 in Goddelsheim, gerne auch per E-Mail an johanna.trachte@stadt-lichtenfels.de. Alternativ können Sie auch gerne die oben angebotene Online-Datenerhebung/Übermittlung nutzen (diese ersetzt dann den Papierbogen bzw. die PDF-Datei. Eine zusätzliche Übermittlung des Bogens ist dann nicht mehr nötig!). Anschließend werden lhre Daten ausgewertet und fließen sogleich in eine Machbarkeitsanalyse ein, mit dem Ziel die ökologisch und ökonomisch optimale Wärmeversorgungslösung für Sie bzw. das gesamte Gebiet/Quartier zu finden. Wir sind auf lhre Mitwirkung und Unterstützung angewiesen. Wir bitten Sie daher herzlich, sich an der Befragung zu beteiligen. Sprechen Sie auch gerne mit lhren Nachbarn, Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Tauschen Sie sich aus und motivieren Sie sich gegenseitig. Bereits jetzt bedanken wir uns bei lhnen für lhre Teilnahme und lhr aktives Handeln für ein besseres Klima. Vielleicht gelingt es uns, gemeinsam ein Projekt ins Leben zu rufen, dass als Blaupause auch für andere Kommunen oder weitere Vorhaben in unserer Gemeinde dienen kann. Nach Abschluss der Umfrage möchten wir lhnen die Ergebnisse gerne im Rahmen einer Bürger-lnformationsveranstaltung vor Ort präsentieren. Einen geeigneten Termin und Veranstaltungsort lassen wir lhnen rechtzeitig mit einer Einladung zukommen.

Für Rückfragen stehen lhnen die Stadtverwaltung Lichtenfels (Herr Thomas Krause / 05636-9797-13 und Frau Johanna Trachte / 05636-9797-28) und das Klimateam des Landkreises (Herr Nico Wirth; nico.wirth@lkwafkb.de) gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Henning Scheele
Bürgermeister

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