Sonntag, 21.04.2019

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RHADERN

Rhadern

 

Mit rund 300 Einwohnern ist Rhadern einer der kleinsten Lichtenfelser Stadtteile. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort im Jahre 1258. Um 1125 wird das Dorf als Rotheren bezeichnet. Die Urkunde von 1258 ist zwar nicht die älteste, aber die ältestete, genau datierbare Urkunde in der Rhadern als "Rotheren" in die geschichtliche Überlieferung eintritt. Im Laufe seiner Geschichte hatte Rhadern zahlreiche verschiedene Namen. Im Jahre 1336, als Graf Heinrich von Waldeck unter anderem diese Siedlung für die Mitgift seiner Tochter dem Grafen Johann von Nassau verpfändete, ist von Rodern die Rede. Weitere Namen waren Raderen (um 1350), Radehausen (1420) und Rädern (1738). Im Jahre 1473 (erste urkundliche Erwähnung) ist der Ort wüst. Zu dieser Zeit erhält die Familie von Dalwigk mit dem Amt Lichtenfels die Wüstung Rhadern zu Lehen. Seitdem gehörte Rhadern zum Amt und von Dalwigkschen Freistuhl Lichtenfels.


Die am Ortsausgang nach Fürstenberg gelegene Kapelle wurde im Jahre 1260 von ihrer Mutterkirche in Goddelsheim losgelöst und zur eigenen Pfarrei erhoben. Wegen der Zerstörung der Kirche wurde die Gemeinde im 15. Jahrhundert nach Fürstenberg eingepfarrt. Dort hatte sie einen eigenen Eingang und eigene Bänke. Um 1700 wurde die Gemeinde dann nach Münden eingepfarrt. Seit dem Neubau der Kapelle im Jahre 1755 besitzt Rhadern wieder eine eigene Kirche, die in den 70er Jahren dieses Jahrhunderts erweitert wurde. Mittelpunkt der kleinen Kapelle ist seit rund zwei Jahren ein Flügelaltar. Sehr engagiert sind die Bewohner des Ortes in den verschiedenen Vereinen. So gibt es neben Feuerwehr und Sportgemeinschaft einen Musikverein mit verschiedenen Untergruppen, das Discoteam und die Landfrauen mit einer Tanzgruppe.

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